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Griechenland: Banken bleiben vorerst geschlossen

In Griechenland bleiben die Banken auch Dienstag und Mittwoch geschossen, das bestätigte die Präsidentin des griechischen Bankenverbandes. Auch das

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Griechenland: Banken bleiben vorerst geschlossen

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In Griechenland bleiben die Banken auch Dienstag und Mittwoch geschossen, das bestätigte die Präsidentin des griechischen Bankenverbandes. Auch das 60-Euro-Limit für Abhebungen gelte weiter. Schätzungen zufolge könnten die Bargeldvorräte der Banken nur noch Tage reichen. Der EZB-Rat setzte für Montag eine Telefonkonferenz an. Beobachter gehen davon aus, dass die Notkredite für Griechenlands Banken aufrechterhalten werden, solange auf politischer Ebene weiter verhandelt wird.

Meinung

Ich kann keine Einigung akzeptieren, die indirekte oder direkte Steuererhöhungen und damit eine weitere Verringerung der verfügbaren Einkommen bedeutet.

Der Mittelstand hofft, dass es bald zu einer Einigung zwischen den Gläubigern und der griechischen Regierung kommt. Giorgos Kavathas, Präsident des Mittelstandverbandes, ist aber skeptisch. “Die Frage ist doch, von welchem Stand aus wir die Verhandlungen wieder aufnehmen”, sagt er. “Nehmen wir den Vorschlag der griechischen Regierung mit 7,9 Milliarden Euro Einsparung als Basis oder der 11-Milliarden-Vorschlag unserer Partner und Gläubiger? Ich kann keine Einigung akzeptieren, die indirekte oder direkte Steuererhöhungen und damit eine weitere Verringerung der verfügbaren Einkommen bedeutet.”

Am Dienstag sollen die Verhandlungen wieder aufgenommen werden. Ministerpräsident Alexis Tsipras erklärte, zum EU-Gipfel neue Vorschläge einzureichen. euronews-Korrespondentin Symela Touchtidou: “Nach dem klaren Ergebnis des Referendums, hoffen die Unternehmen, dass wieder Normalität einkehrt, damit der Schaden für die Wirtschaft nicht allzu groß wird.”