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Merkel und Hollande sehen nun Griechenland in Zugzwang

Die deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Francois Hollande sehen nach dem Referendum vom Sonntag nun allein

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Merkel und Hollande sehen nun Griechenland in Zugzwang

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Die deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Francois Hollande sehen nach dem Referendum vom Sonntag nun allein die griechische Regierung in der Verantwortung, eine neue Verhandlungsbasis zu schaffen.

In der gegenwärtigen Lage, also nach dem klaren Nein der griechischen Bevölkerung zu den Vorstellungen und Bedingungen der Gläubiger, gebe es eine gemeinsame Verhandlungsbasis derzeit nicht, so Merkel in Paris.

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte kurz nach dem Referendum angekündigt, am Sondergipfel in Brüssel am Dienstag einen neuen Reform- und Sparkatalog vorlegen zu wollen, den die Eurogruppe auch prüfen will.

Merkel und Hollande kamen daraufhin am Montagabend im Pariser Elysee-Palast zusammen, um sich zu beraten und eine gemeinsame Position zu suchen.

Hollande sagte nach dem Gespräch mit Merkel, er erwarte nun konstruktive Vorschläge zur Beendigung der Schuldenkrise von der griechischen Regierung. Das Land brauche langfristige Lösungen und es sei dringend notwendig, dass jetzt gehandelt werde.

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