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Anschlagserie fortgesetzt: Selbstmordattentäter tötet 20 Menschen in Nigeria

Mit einem Selbstmordanschlag in der Stadt Zaria ist in Nigeria eine Serie von Terrorattacken fortgesetzt worden. Der Attentäter zündete seine Bombe

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Anschlagserie fortgesetzt: Selbstmordattentäter tötet 20 Menschen in Nigeria

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Mit einem Selbstmordanschlag in der Stadt Zaria ist in Nigeria eine Serie von Terrorattacken fortgesetzt worden. Der Attentäter zündete seine Bombe in einem Behördengebäude im Nordosten Nigerias und riss dabei mindestens 20 Menschen mit in den Tod. Die meisten der Opfer waren Regierungsangestellte. Sicherheitskräfte verhinderten offenbar, dass der Attentäter in eine Halle mit noch mehr Menschen gelangte.

Innerhalb einer Woche sind in Nigeria damit rund 280 Menschen bei Anschlägen getötet worden. Die Behörden gehen davon aus, dass die islamistische Miliz Boko Haram für die Angriffe verantwortlich ist.

Erst am Sonntag töteten Selbstmordattentäter in der Stadt Jos rund 50 Besuchers eines Restaurants und einer Moschee. Die Opfer hatten dort gerade nach islamischen Brauch mit Einbruch der Dunkelheit das Ramadan-Fasten gebrochen.

Laut Amnesty International haben die sunnitischen Boko-Haram-Fundamentalisten in Nigeria seit 2009 über 17 000 Menschen getötet- Tausende gelten als entführt. Die Kämpfer wollen im Nordosten des ölreichen westafrikanischen Landes einen sogenannten Gottesstaat errichten. Die Armeen Nigerias und mehrerer ebenfalls betroffener Nachbarländer gehen inzwischen gemeinsam gegen die Miliz vor.