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EU-Gipfeltreffen: Bleibt Athen in der Eurozone?

Griechenland steht erneut im Mittelpunkt eines Sondergipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs der Eurozone. Zwei Tage nach dem umstrittenen

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EU-Gipfeltreffen: Bleibt Athen in der Eurozone?

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Griechenland steht erneut im Mittelpunkt eines Sondergipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs der Eurozone. Zwei Tage nach dem umstrittenen Referendum in dem südosteuropäischen Land geht es um die Frage, ob Athen in der Eurozone behalten werden kann und zu welchem Preis.

Meinung

Leistung und Gegenleistung gehören untrennbar zusammen

“Es gilt weiterhin für uns, dass Solidarität auf europäischer Ebene und Eigenverantwortung auf nationaler Ebene, das heisst, dass Leistung und Gegenleistung, untrennbar zusammengehören. Ohne Solidarität und ohne Reformen ist der Weg, den wir zu gehen haben, nicht möglich”, so die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Vor dem Gipfeltreffen kam Merkel mit dem französischen Staatspräsidenten Francois Hollande und mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras zusammen.

Hollande sprach von der Verantwortung aller. Es gehe um viel in Europa und jeder müsse seinen Beitrag leisten. Auch sei Solidarität notwendig, denn ein für allemal müssten Hindernisse überwunden werden. Drittens sei Eile notwendig. Bei einem Treffen der Euro-Finanzminister vor dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs hatte der neue griechische Finanzminister anders als erwartet keine neuen schriftlichen Vorschläge zur Lösung der Schuldenkrise präsentiert.

“Den griechischen Banken geht das Bargeld aus, auch muss das Land am 20. Juli 3,5 Milliarden Euro der Europäischen Zentralbank zurückzahlen”, sagt unser Korrespondent James Franey. “Tsipras muss rasch einem alternativen Plan zustimmen, wenn Griechenland den Euro nicht verlieren will. Ein solches Verhängnis, sagt Tsipras, wolle er in jedem Fall vermeiden.”

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