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Jemen: IS-Anschlag in Jemen - Luftschläge der Militärkoalition


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Jemen: IS-Anschlag in Jemen - Luftschläge der Militärkoalition

Im Jemen sind bei mehreren Explosionen durch Autobomben mindestens ein Dutzend Menschen getötet worden. Die IS-Milizen bekannte sich zu einem Anschlag in der Hauptstadt Sanaa. Der von den schiitischen Huthi-Rebellen kontrollierten Nachrichtenagentur Saba zufolge explodierte die Bombe in der Nähe eines Krankenhauses. Die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete unter Berufung auf Augenzeugen und Sicherheitskräfte von einer Autobombe in der Nähe einer Moschee. Ob es sich um dieselbe Explosion handelte, war zunächst nicht klar. Die sunnitische IS-Miliz verübt seit Monaten im umkämpften Jemen Anschläge auf Ziele, die die schiitischen Huthi-Rebellen treffen sollen. Eine weitere Explosion mit etwa zehn Toten gab es in der weiter südlich gelegenen Provinzhauptstadt al-Bayda, wie die von den Huthis kontrollierte Nachrichtenagentur Saba berichtete.

Zudem flog die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Angriffe auf Büros der Rebellen in Sanaa. Erst am Montag waren bei Koalitionsattacken landesweit über 170 Kämpfer und Zivilisten getötet worden, so Saba.

Die Vereinten Nationen versuchen derzeit verstärkt, in dem Konflikt mit bisher mehr als 3000 Toten zu vermitteln. Der Sondergesandte für den Jemen, Ismail Ould Cheikh Ahmed, traf sich am Dienstag mit Huthi-Vertretern in Sanaa, um eine humanitäre Feuerpause auszuhandeln. Ähnliche Versuche waren bisher gescheitert.

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