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Ab in die Sommerferien!

In Thailand mit Elefanten baden Der Elephant Nature Park im Norden Thailands: Hier leben insgesamt 44 Dickhäuter. Studenten aus der ganzen Welt

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In Thailand mit Elefanten baden

Meinung

Je schneller ein Tag verfliegt, weil man ihn mit tollen Reisen verbracht hat, weil man was erlebt hat, umso länger bleibt er in Erinnerung

Der Elephant Nature Park im Norden Thailands: Hier leben insgesamt 44 Dickhäuter. Studenten aus der ganzen Welt kommen hierher, um sich um die Elefanten zu kümmern und um mehr über sie zu erfahren. Sommerferien der anderen Art. Sie können einen Tag im Elefantenpark als Besucher verbringen oder als Freiwilliger eine Woche und länger mitanpacken. Derzeit arbeiten dort 60 Freiwillige. Sie baden die Elefanten, bereiten ihr Futter zu und säubern das Areal.

Sangduen Chailert hat den Elephant Nature Park gegründet. Sie will u.a. auf das Schicksal der Elefanten aufmerksam machen. Viele Tiere werden in der Tourismusbranche misshandelt oder beim Holzfällen ausgenutzt und gequält werden. Derzeit leben rund 4.000 Elefanten in Thailand. Nur etwa 1000 leben in freier Wildnis. Die meisten der Elefanten sind in Gefangenschaft. Der Park versucht, ihre Lebensbdingungen zu verbessern.

Keine Ferien für das Gehirn?

Endlich Ferien – die meisten Kinder und Studenten haben wenig Lust im Sommer für die Schule zu büffeln. Neurobiologe Martin Korte zufolge macht sich das Faulenzen beim Schulanfang negativ bemerkbar.

Er erklärt: “In der Tat kann man Fähigkeiten, die man schon erworben hat, auf eine Art wieder verlernen auf der funktionellen Basis, wenn man sie lange nicht verwendet. Jeder Erwachsene weiß das aus der zweiten Fremdsprache, die man in der Schule gelernt hat, oft war das das Französische. Wenn man dann nach Paris kommt, fragt man sich: Wozu hab ich das eigentlich sechs Jahre in der Schule gehabt, es ist nichts mehr da.”

Aber benötigt unser Gehirn nicht auch eine Auszeit und ein wenig Entspannung während der Sommermonate? “Es ist durchaus wichtig in den Ferien, dass es einfach auch Schulauszeiten gibt. Die Sommerferien sind ja nicht dafür erfunden, die Neurowissenschaftler zufrieden zu stellen. Sie sind vor allen Dingen gemacht worden, dass Kinder auch andere Lernerlebnisse haben außerhalb der Schule – denn wir dürfen das Lernen ja nicht auf die Schule reduzieren,” so Korte.

In Norwegen nach den Sternen greifen

Probieren geht über studieren: 22 Studenten aus ganz Europa bauen eine Rakete. Sie haben dafür eine Woche Zeit. Um den Sternen ein wenig näher zu kommen, sind sie in den Norden gereist. Auf einer kleinen norwegischen Insel jenseits des Polarkreises nehmen sie an einem Sommercamp rund ums Weltall teil.

Die Raketenabschussstation in Andøya scheint am Ende der Welt zu sein. Wissenschaftler aus der ganzen Welt reisen hierher, um u.a. die Nordlichter zu beobachten. Die jungen Menschen, die sich für das Europäische Space Camp angemeldet haben, werden von Studenten betreut, die selbst früher einmal an dem Camp teilgenommen haben. Sie sind ihrer Leidenschaft treu geblieben und studieren mittlerweile Wissenschaft oder Technologie.