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Jemen: "Humanitäre Waffenruhe" vereinbart

Nach monatelangem Bürgerkrieg haben sich die Konfliktparteien im Jemen auf eine Feuerpause geeinigt. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte in New

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Jemen: "Humanitäre Waffenruhe" vereinbart

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Nach monatelangem Bürgerkrieg haben sich die Konfliktparteien im Jemen auf eine Feuerpause geeinigt.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte in New York, die “humanitäre Waffenruhe” solle in der Nacht zum Samstag beginnen und bis zum Ende des Fastenmonats Ramadan dauern.

Ban begrüßt die Waffenruhe und dankt Jemens Präsident Hadi

Der Ramadan läuft in diesem Jahr bis zum 17. Juli.

Jemens Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi und andere Beteiligte hätten zugesagt, die Feuerpause einzuhalten.

Die UN und die USA hatten zuvor eindringlich eine solche Unterbrechung der Kampfhandlungen gefordert.

Ban Ki Moon sagte, während der Waffenruhe könnte die notleidende jemenitische Bevölkerung mit Nahrungsmitteln, Wasser und Medizin versorgt werden.

“Humanitäre Feuerpause” tritt in der Nacht zum Samstag inkraft (UN)

Im Jemen kämpfen seit mehreren Monaten schiitische Huthi-Rebellen und ihre Verbündeten gegen sunnitische Anhänger des nach Saudi-Arabien geflohenen Präsidenten Hadi.

Die Huthis haben große Teile des armen Landes unter Kontrolle gebracht und Hadi abgesetzt.

Eine saudisch geführte militärische Koalition bombardiert die Rebellen seit Ende März regelmäßig aus der Luft.

Tausende Menschen wurden getötet oder verletzt.

Die UN erklärten, 21,1 Millionen Menschen – mehr als 80 Prozent der Bevölkerung – bräuchten Hilfe von außen.

13 Millionen hätten nicht ausreichend zu essen und 9,4 Millionen nicht genügend Trinkwasser.