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Die E-Bike-Revolution

Die bayrische Stadt Schweinfurt gilt als die Wiege der europäischen Elektrofahrräder. Moreno Fioravanti, der die Dachorganisationen der europäischen

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Die E-Bike-Revolution

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Die bayrische Stadt Schweinfurt gilt als die Wiege der europäischen Elektrofahrräder. Moreno Fioravanti, der die Dachorganisationen der europäischen Fahrradindustrie vertritt, erklärt, dass die E-Bikes momentan in Europa einen Boom erleben. “Unsere Industrie produziert in diesem Jahr eine Million E-Bikes in Europa. Wir haben in 600 Mittelstandsunternehmen über 70.000 Angestellte.”

Ein besonderes Schmuckstück ist ein Mountainbike, das im vergangenen Jahr mit dem Titel E-Bike des Jahres ausgezeichnet wurde. 2010 wurde es hier in einem Familienbetrieb entworfen.

Die Geschäftsführerin der Winora Gruppe, Susanne Puello unterstreicht: “2010 arbeiteten hier 180 Leute und wir verkauften 120.000 Modelle pro Jahr. Heute haben wir 320 Angestellte und wir verkaufen 250.000 Räder pro Jahr, was bedeutet, dass wir jede Menge Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen haben.”

Die Königsklasse unter den E-Bikes ist das sogenannte Pedelec, das den Fahrer mit einem Elektromotor bis maximal 250 Watt und bis zu 45 Kilometer pro Stunde unterstützt. Deshalb braucht man für dieses Gefährt auch einen Führerschein. Susanne Puello fügt hinzu: “Das Ziel ist es, einen höchsten Standard zu erreichen, damit die Radfahrer sicher unterwegs sind und natürlich wollen wir auch vermeiden, dass billige Kopien in den europäischen Markt eindringen.”

Alle E-Bikes, die den Fahrer mit mehr als 25 Kilometern pro Stunde unterstützen, unterliegen ab Ende des Jahres einer einheitlichen EU-Regelung.

Der Markt von E-Bikes könnte sich in den nächsten fünf Jahren verdreifachen. Das umweltfreundliche Gefährt erfreut sich größter Beliebtheit. Was ist denn der Schlüssel zum Erfolg? Moreno Fioravanti erklärt: “Man muss innovativ sein und sich mit anderen Mittelstandsunternehmen in einem Verband zusammentun.