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Iraker starten Offensive gegen IS-Miliz in Anbar

Sowohl schiitische Milizen als auch sunnitische Stammeskämpfer haben sich der Armee angeschlossen im Kampf gegen die IS-Miliz im Irak.

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Die irakische Armee hat nach eigenen Angaben im Westen des Landes eine Offensive gegen die IS-Miliz gestartet. Ziel sei es, die Provinz Anbar zurückzuerobern. Sie wird größtenteils von der Extremisten kontrolliert. Tausende Menschen flohen aus dem Gebiet, um sich vor den Kämpfen in Sicherheit zu bringen.

“Die Militäroperation zur Befreiung der Anbar-Provinz hat im Morgengrauen begonnen” erklärte ein Militärsprecher. “Gemeinsam mit Einheiten der Schiitenmiliz Haschid Schaabi, Spezialkräften, Polizisten und Einheiten sunnitischer Stämme kämpfen unsere Streitkräfte in offenen Feldschlachten und rücken so auf die gesetzten Ziele vor”. Anwohner in Falludschah und Ramadi berichteten über schwere Explosionen am frühen Morgen.

Ebenfalls am Montag trafen im Irak die ersten vier Kampfflugzeuge des Typs F-16 ein, die die Regierung in Bagdad von den USA gekauft hat. Ob sie bei den Kämpfen eingesetzt werden, ist nicht bekannt.

Die Provinz Anbar wird vor allem von Sunniten bewohnt. Sie ist eine der wichtigsten Hochburgen der IS-Miliz im Irak. Die Extremisten hatten im vergangenen Mai die Provinzhauptstadt Ramadi eingenommen. Mit Falludscha kontrollieren sie zudem eine weitere wichtige Stadt.