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Griechenblues im ZEW-Konjunkturbarometer

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Griechenblues im ZEW-Konjunkturbarometer

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Die Zitterpartie um Griechenlands Verbleib im Euro und der Crash in China haben dem Optimismus der Börsianer einen Dämpfer versetzt. Zeitweise schien ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro – im Finanzjargon “Grexit” genannt – wegen der verfahrenen Verhandlungen nahe.

Das Barometer für die Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fiel im Juli den vierten Monat in Folge – um 1,8 auf 29,7 Zähler.

Experten hatten einen noch stärkeren Einbruch auf 29,0 Punkte befürchtet. Aber: “Der Konjunkturausblick für Deutschland bleibt im Großen und Ganzen positiv”, sagte ZEW-Präsident Clemens Fuest.

Das Institut hatte von Ende Juni bis Anfang dieser Woche insgesamt 223 Analysten und Anleger befragt – also zum großen Teil wohl vor der vorläufigen Einigung der Gläubiger mit Griechenland am Wochenende.

Die wirtschaftliche Lage Deutschlands hat sich trotz des Störfeuers aus Athen und Asien nach Ansicht der Anleger leicht verbessert: Das entsprechende ZEW-Barometer stieg um 1,0 auf 63,9 Zähler. “Grund zum Trübsal blasen besteht nicht”, sagte VP-Bank-Chefvolkswirt Thomas Gitzel, Liechtenstein.

su mit dpa, Reuters