Eilmeldung

Eilmeldung

Auto aus 3D-Drucker kommt in den Handel

Sie lesen gerade:

Auto aus 3D-Drucker kommt in den Handel

Schriftgrösse Aa Aa

Vor knapp einem Jahr präsentierte die US-Firma Local Motors das erste Auto aus dem 3D-Drucker – den Strati. Im kommenden Jahr soll der Wagen nun in

Vor knapp einem Jahr präsentierte die US-Firma Local Motors das erste Auto aus dem 3D-Drucker – den Strati. Im kommenden Jahr soll der Wagen nun in den Handel kommen. Der Kunde kann sein Auto dabei nach seinen persönlichen Vorstellungen gestalten. Dem Unternehmen zufolge soll der Preis zwischen 16.000 und 27.000 Euro liegen.

Firmenchef John B. Rogers erklärt: “Der Prozess hat drei Stufen: Sie beginnen mit einer digitalen Datei, mit der sie den Drucker füttern und der Drucker druckt die grobe Form des Autos. Dann kommt die Fräsmaschine zum Einsatz und bringt das Auto in die exakte, gewünschte Form. Und dann bauen sie die Teile zusammen, wie den Motor, Reifen, Bremsen und dann fährt das Auto los.”

Das Drucken des Strati dauert 44 Stunden. Doch die Forscher versuchen den Prozess zu beschleunigen. Dafür wird vereinfacht: Während ein normales Auto aus hunderten Einzelteilen besteht, sind es beim Strati nur 49. Das Palstik ist dabei genauso stark wie Aluminiumblech. “Bei diesem besonderen additiven Prozess benutzen wir Kunstoff, der mit Karbonfasern vertstärkt wurde. Wir schmelzen es in einem Extruder, dort kommt es heraus und wird gedruckt”, so Rogers.

Für Gewschindigkeitsfreunde ist der Strati allerdings nichts: Der Zweisitzer schafft es nur auf 40 km/h.