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Gegenwind für Uber im heimatlichen Kalifornien

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Gegenwind für Uber im heimatlichen Kalifornien

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Gegen den umstrittenen Taxi-Konkurrenten Uber ist in Kalifornien eine Strafe von 6,7 Millionen Euro verhängt worden.

Uber habe sich nicht an die Gesetze des Staates Kalifornien gehalten, so der Richter zur Begründung Die “California Public Utilities Commission”, eine Regulierungsbehörde für öffentliche Infrastruktur, hatte von Uber Auskunft über die Nutzung des Diensts verlangt, etwa über Anfragen nach einem behindertengerechten Fahrzeug.

Wenn Uber die verhängte Strafe nicht binnen 30 Tagen zahlt, verliert das Unternehmen seine Betriebslizenz in seiner US-Heimat Kalifornien. Uber will die Entscheidung anfechten.

Das Unternehmen ist in verschiedenen US-Bundesstaaten in Prozesse verwickelt, bei denen es etwa darum geht, wie Uber behinderte Kunden behandelt. Uber-Fahrer sollen blinden Fahrgästen den Dienst verweigert haben, weil sie mit Blindenhund unterwegs waren, und die Uber-App erlaubt es Rollstuhlfahrern nicht, ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug anzufordern.

Außerdem will die Behörde die Zahl der Fahrten pro Postleitzahl wissen, wie oft Uber eine Fahrtbestellung nicht annimmt und wie viel die Kunden bezahlen. Diese Informationen hatte die Behörde von allen Taxi-Konkurrenten eingefordert, also auch von Sidecar oder Lyft. Nur Uber habe die Daten nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellt.

su