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Griechenland kämpft gegen Waldbrände - Verteidigungsminister vermutet Brandstiftung

Begünstigt durch starken Wind und Trockenheit sind in Griechenland mehrere Waldbrände ausgebrochen. In Athen stiegen dicke Rauchwolken aus der

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Griechenland kämpft gegen Waldbrände - Verteidigungsminister vermutet Brandstiftung

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Begünstigt durch starken Wind und Trockenheit sind in Griechenland mehrere Waldbrände ausgebrochen.

Meinung

Alle Feuerwehreinheiten sind in Alarmbereitschaft

In Athen stiegen dicke Rauchwolken aus der Region des Berges Immitos auf.

Ein Waisenhaus und ein Kloster wurden geräumt, weil die Flammen näherrückten.

Zum Teil wird mit einfachsten Mitteln gegen die Flammen gekämpft

Ein Löschflugzeug musste wegen eines technischen Problems notlanden

Anwohner vermuteten Brandstiftung:

“Das Feuer begann auf der einen Seite und im Handumdrehen waren Flammen auch auf der anderen Seite. Ich nehme an, dass die Feuer an zwei oder drei Stellen gleichzeitig gelegt wurden.”

“Wir waren nur kurz zuhause, um die wichtigsten Papiere zu holen. Dann sind wie wieder hier in die Berge gekommen, um zu helfen. Ein Feuerwehrmann wurde durch die Flammen verletzt.”

Regierungschef Alexis Tsipras eilte zur Krisenzentrale des Zivilschutzes in Athen. Er riet den Menschen, die Nerven zu bewahren:

“Alle Feuerwehreinheiten sind in Alarmbereitschaft um gemeinsam mit der Armee und der Luftwaffe die größten Feuerfronten zu bekämpfen. Eine ist in Lakonia und die andere in Attica in der Region Kareas.”

Vor allem in Lakonia im Süden des Peloponnes haben die Feuer lebensbedrohliche Ausmaße angenommen.

Wie das Gesundheitszentrum von Neapolis mitteilte, starb ein Mann auf der Flucht vor den Flammen an einem Herzinfarkt.

Die griechische Feuerwehr bat andere EU-Staaten um die Entsendung von vier Löschflugzeugen.

Verteidigungsminister Panos Kammenos erklärte im Fernsehen, er vermute, dass Brandstifter hinter diesen Bränden stecken könnten.

Das Militär werde aus diesem Grund ab sofort in den Regionen patrouillieren, die von Waldbränden gefährdet sind, hieß es.

Im Süden des Peloponnes sind deutliche Rauchschwaden zu erkennen. Starker Wind droht auch noch in den kommenden Tagen die Löscharbeiten zu erschweren