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Formel1 trauert um Jules Bianchi

Hallo und herzlich Willkommen zu “Speed”. Mit dem Moto GP Rennen auf dem Sachsenring ist die erste Hälfte der Motorsport Saison beendet. Die Fahrer

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Formel1 trauert um Jules Bianchi

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Hallo und herzlich Willkommen zu “Speed”. Mit dem Moto GP Rennen auf dem Sachsenring ist die erste Hälfte der Motorsport Saison beendet. Die Fahrer nehmen ihre wohlverdiente Pause.

Der Brite Lewis Hamilton dominiert die Formel1 und Mercedes führt in der Konstrukteurs-WM mit 18 Podestplätzen in neun Rennen. Wir werfen einen Blick auf die Formel1 Saison.

Lewis Hamilton hat mit seinem Heimsieg in Silverstone seine neue
Reife als Rennfahrer bewiesen. Für seinen Mercedes-Rivalen Nico
Rosberg wird es immer schwerer, die Schwachpunkte des Formel-1-Spitzenreiters zu finden.

Der Brite ist unbeirrbar auf dem Weg zu seinem dritten WM-Titel und hat den Vorsprung in der WM-Gesamtwertung wieder auf 17 Punkte ausgebaut.

Ferrari, zu Saisonbeginn noch zweite Kraft, stagniert. Kimi Räikkönen, Teamkollege von Sebastian Vettel steht unter Druck. Längst kursieren die Namen möglicher Nachfolger wie Daniel Ricciardo, Max Verstappen oder Nico Hülkenberg.

Red Bull blickt nervös auf den Großen Preis von Ungarn. Das einstige Weltmeister-Team Red Bull fährt nur noch weit hinterher. Nun droht der Ausstieg aus der Formel1.

Die Motorsportwelt trauert um Jules Bianchi. Er starb an den Kopfverletzungen die er sich im letztem Jahr bei einem Unfall beim Grand Prix von Suzuka zugezogen hatte. Der Franzose der für das Team Marussa an den Start ging, galt als Hoffnungsträger und großes Talent.

Jules Bianchi starb im Alter von 25 Jahren im Krankenhaus seiner Heimatstadt Nizza. Bianchi war beim Rennen im japanischen Suzuka mit seinem Wagen gegen einen Bergungskran gerast und hatte sich weitreichende Verletzungen im Gehirn zugezogen.

Er ist der erste Formel-1-Pilot seit 20 Jahren, der nach einem Unfall an einem Grand-Prix-Wochenende ums Leben kam.

Gut zwei Jahrzehnte nach dem Horror-Wochenende von Imola mit dem Tod der Renn-Ikone Ayrton Senna am 1. Mai 1994 und von Roland Ratzenberger trauert die Formel 1 um den insgesamt 26. toten Fahrer durch einen Unfall an einem Grand-Prix-Wochenende seit der WM-Einführung 1950.

Der Tod Bianchis hat die gesamte Motorsportwelt schockiert. In den sozialen Netzwerken nehmen viele Prominente anteil am Tod des Franzosen. Auch Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier zeigte sich bestürzt über den Tod seines Landsmanns.

Auch wenn die Sicherheit der Fahrer heute an erster Stelle steht, besteht doch immer die Gefahr einer Katastrophe. Das weiß auch Sebastian Ogier, der in dieser Saison seinen dritten Titel gewinnen könnte.

Titelverteidiger Sébastien Ogier dominiert die Rallye-Weltmeisterschaft 2015 weiter nach Belieben. Der 31-jährige
Franzose schaffte in Polen seinen fünften Saisonsieg. Volkswagen ist
in dieser Saison das dominierende Team.

In der Gesamtwertung baute Ogier nach sieben Saisonläufen seine Führung auf 161 Punkte aus und liegt 78 Zähler vor Mikkelsen. In bestechender Form pilotiert Sébastien Ogier den Volkswagen Polo durch die Rallye-Weltmeisterschaft. Ogier sorgt für klare Verhältnisse und läßt der Konkurrenz derzeit keine Chance.

Valentino Rossi ist wieder zurück. Mit sieben WM Titeln im Rücken ist der Ausnahmefahrer wieder da wo er hingehört, an der Tabellenspitze.
Der 36-jährige Italiener scheint Erfahren genug zu sein, seinen Rivalen Jorge Lorenzo, der nur 13 Punkte hinter ihm liegt, in Schach zu halten.

In der Königsklasse MotoGP konzentriert sich das Interesse auf den Kampf der Giganten zwischen WM-Spitzenreiter und Publikumsliebling Valentino Rossi aus Italien mit seinem Yamaha-Teamkollegen Jorge Lorenzo und dessen spanischen
Landsmann und Titelverteidiger Marc Marquez.

Der Altmeister gewann drei der bisherigen Saisonrennen. In den nächsten Rennen wird sich entscheiden, ob er seinen zehnten WM-Titel erobern kann und ob Lorenzo und Marquez mithalten können..

Nach der Sommerpause folgen die Rennen in Indianapolis, Brünn, Silverstone, Misano und Aragón, bevor es für Motegi, Phillip Island und Sepang nach Übersee geht. In Valencia findet traditionell das WM-Finale statt.