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Germanwings-Katastrophe: Streit um Schmerzensgeld spitzt sich zu

Der Streit um das Schmerzensgeld für die Hinterbliebenen der Germanwings-Katastrophe verschärft sich. Zahlreiche Opferfamilien lehnen das Angebot der

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Germanwings-Katastrophe: Streit um Schmerzensgeld spitzt sich zu

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Der Streit um das Schmerzensgeld für die Hinterbliebenen der Germanwings-Katastrophe verschärft sich. Zahlreiche Opferfamilien lehnen das Angebot der Lufthansa als “unangemessen” und “völlig unakzeptabel” ab. Die Fluggesellschaft will für jeden Verunglückten 25.000 Euro zahlen.

Der Anwalt Christof Wellens erklärte:“Also, mit einseitigen Maßnahmen der Lufthansa und Germanwings erreicht man hier gar nichts. Sondern man kann das nur im Zusammenwirken mit den Angehörigen machen, und da gibt es internationale Maßstäbe. Es gibt Flugunfälle in anderen Ländern, bei der Air France beispielsweise, die Concorde, oder auch andere Flüge, die abgestürzt sind. Daran kann man das ermessen und man fühlt sich ungerecht behandelt, wenn das anders bemessen wird, als bei anderen Unglücken.”

Sein Kollege Elmar Giemulla fordert mindestens 100.000 Euro für jedes Opfer.

Die Lufthansa teilte bislang nicht mit, ob sie ihr Angebot nachbessern wird.

Beim Absturz der Germanwings-Maschine waren in den französischen Alpen 150 Menschen ums Leben gekommen.