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Griechenland: Protest gegen Sonntags-Shopping

Der Protest gegen die Einigung zwischen Griechenland und den internationalen Geldgebern geht weiter: Streikposten blockierten in Athen mehrere

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Griechenland: Protest gegen Sonntags-Shopping

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Der Protest gegen die Einigung zwischen Griechenland und den internationalen Geldgebern geht weiter: Streikposten blockierten in Athen mehrere Geschäfte.

Der Protest der Streikenden richtet sich gegen die Forderung der Kreditgeber, Geschäfte auch am Sonntag zu öffnen. Die zusätzlichen Öffnungszeiten sollen helfen, die griechische Wirtschaft anzukurbeln. Auf Transparenten stand u.a. zu lesen: “Arbeiter-Rechte – Wir sollten niemals an Sonntagen öffnen”.

“Wir wollen unseren Arbeitgebern zeigen, dass wir streiken und die Streikposten schützen”, so eine Angestellte. “Wir wollen die Botschaft aussenden, dass wir unseren Kampf fortsetzen, egal welche Regierung gerade an der Macht ist.”

Eine Passantin meint: “Ich denke, Tsipras ist der Einzige, der die Macht der Gewerkschaften brechen kann, und das muss er auch – für Griechenland.Sie lassen uns nicht einkaufen, wie überall sonst auf der Welt. Was denken die, wer sie sind? Jeder arbeitet sonntags. Ich habe früher jeden Tag und auch nachts gearbeitet.”

Am Montag wird eine weitere Forderung der Geldgeber umgesetzt:Dann wird die Mehrwertsteuer deutlich angehoben. Der Steuersatz für viele Produkte und Dienstleistungen steigt dann von 13 auf 23 Prozent.