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Ausstellung: Anti-ISIS Cartoons und Karikaturen

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Ausstellung: Anti-ISIS Cartoons und Karikaturen

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Eine iranische Ausstellung mit Cartoons über den Islamischen Staat soll in Syrien, dem Irak und Libanon gezeigt werden

In Teheran ist die Ausstellung “Anti-ISIS Cartoons und Karikaturen” zuende gegangen.

Meinung

Die Künstler haben versucht die verborgenen und die offensichtlichen Ziele des IS für den Betrachter sichtbar zu machen

Gezeigt wurden 280 Graphiken.
Seit Juni waren die Kartoons und Karikaturen im Palästinensischen Museum für zeitgenössische Kunst in Teheran ausgestellt.
Insgesamt hatten sich 356 Zeichner aus 43 Ländern um eine Teilnahme beworben.
In einem Wettbewerb waren aus über 1000 Einsendungen die Arbeiten ausgewählt worden, die den Organisatoren als am interessantesten erschienen.Ziel der Künstler war es nach ANgaben der Organisatoren, die verborgenen und die offensichtlichen Ziele des IS für den Betrachter sichtbar zu machen und mit den Karikaturen der Gesellschaft die Gewalt und Motivation der Extremistengruppe bewusst zu machen. Nach Teheran soll die Ausstellung nun auch in Syrien, dem Irak und im Libanon gezeigt werden.
Zeitgleich ist die Ausstellung aber auch online abrufbar.
Offensichtlich mit Erfolg: Bisher haben sich im Internet 3 Millionen Besucher durch die Anti IS Cartoons und Karikaturen geklickt.
Viele Arbeiten werden auf Bitten der Zeichner allerdings anonym gezeigt, da sie Sicherheitsprobleme befürchten.
Ziel der Mehrzahl der Arbeiten ist es, die Grausamkeiten des Islamischen Staates darzustellen. Viele Arbeiten kritisieren aber auch die Politik der USA.
Sie stellen den Angriff auf den Irak als Auslöser für die Entstehung des Islamischen Staates dar.
DieAusstellung nutzt die Mittel der bildlichen Satire, um politische und gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen zu hinterfragen und Betrachter durch Überspitzung und Übertreibung zum Nachdenken anzuregen.