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Flüchtlingskrise im Mittelmeer: Behörden nehmen drei ukrainische Menschenschmuggler fest

Beim Flüchtlingsdrama im Mittelmeerraum ist kein Ende in Sicht. Unabhängig von Jahreszeit und Hitzewelle kommen täglich mehrere hundert Hilfesuchende

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Flüchtlingskrise im Mittelmeer: Behörden nehmen drei ukrainische Menschenschmuggler fest

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Beim Flüchtlingsdrama im Mittelmeerraum ist kein Ende in Sicht. Unabhängig von Jahreszeit und Hitzewelle kommen täglich mehrere hundert Hilfesuchende in Südeuropa an.

Nicht nur in Italien und Griechenland, auch in anderen Häfen gehen Flüchtlinge an Land – wie hier in Motril in Andalusien. Die spanische Guardia Civil rettete 47 Flüchtlinge aus Afrika, darunter Kleinkinder und hochschwangere Frauen.

In Italien kamen in dieser Woche bereits mehrere tausend Migranten an. Am Mittwoch brachte die italienische Küstenwache bei acht Einsätzen insgesamt rund 2.000 Menschen ins sizilianische Messina.

Bei einer gemeinsamen Operation der italienischen und spanischen Behörden wurden drei Menschenschmuggler festgenommen. Sie sollen nach Angaben der Ermittler aus der Ukraine stammen.

Seit Wochen verhandeln die EU-Länder ergebnislos über die Umverteilung von Flüchtlingen. Auch beim Gipfel der EU-Innenminister am Montag konnte für 40.000 Migranten aus Italien und Griechenland keine Lösung gefunden werden.

Bei ihrer Ankunft in Motril leistete das Rote Kreuz Hilfe. Den Angaben nach befanden sich die Migranten in gutem körperlichem Zustand.