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Türkei beteiligt sich an Anti-IS-Koalition - USA dürfen Stützpunkte im Land nutzen

Die türkische Luftwaffe beteiligt sich ab sofort an den Luftangriffen der US-geführten Koalition gegen die Miliz Islamischer Staat. Die

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Türkei beteiligt sich an Anti-IS-Koalition - USA dürfen Stützpunkte im Land nutzen

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Die türkische Luftwaffe beteiligt sich ab sofort an den Luftangriffen der US-geführten Koalition gegen die Miliz Islamischer Staat.

Die USA erhielten zudem die Erlaubnis, den Nato-Luftwaffenstützpunkt Incirlik in der Südtürkei und andere Stützpunkte im Land für Angriffe auf die Dschihadisten zu nutzen.

Die Türkei hatte in der Nacht auf Freitag IS-Stellungen nahe der Grenze zu Syrien bombardiert. Das Land vollzog damit eine Kehrtwende und beendete seine jahrelange Zurückhaltung gegenüber der Miliz.

Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte: “Unser Staat und unsere Regierung werden alle notwendigen Maßnahmen gegen jedwede Attacke ergreifen, egal, was für eine es ist. Das gilt nicht nur für letzte Nacht. Wir werden die notwendigen Vorkehrungen für die Sicherheit und den Frieden unserer Nation treffen. Letzte Nacht haben wir damit begonnen und wir werden diesen Weg weitergehen.”

Der Auslöser der Eskalation war nach türkischen Angaben der vom IS verübte Bombenanschlag Anfang der Woche in der Südtürkei mit 32 Toten.

Die türkischen Sicherheitskräfte gingen zeitgleich mit den Angriffen auf IS-Stellungen massiv gegen mutmaßliche Anhänger der Miliz sowie der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK vor. Rund 250 Verdächtige wurden festgenommen.