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Vodafone hofft auf Ende der Flaute in Europa

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Vodafone hofft auf Ende der Flaute in Europa

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Der britische Mobilfunk-Konzern Vodafone sieht seine Flaute auf vielen europäischen Märkten zu Ende gehen, unter anderem wegen der anziehenden Nachfrage nach dem neuen Mobilfunkstandard 4G.

Die weltweite Nummer zwei der Branche nach China Mobile steigerte die sogenannten Service-Erlöse, bei denen Subventionen für Geräte herausgerechnet werden, im abgelaufenen Quartal um 0,8 Prozent. Wegen der starken Heimatwährung sank der Konzernumsatz von April bis Juni allerdings um knapp 1 Prozent auf 14,3 Milliarden Euro.

Auch Preisabschläge auf dem deutschen Mobilfunkmarkt setzen Vodafone weiter unter Druck. Trotz mehr Vertragskunden im ersten Quartal (bis Ende Juni) und weniger Kündigungen lag der reine Serviceumsatz einschließlich des Kabelgeschäfts – 2,4 Milliarden Euro -1,2 Prozent unter Vorjahreswert. Im Mobilfunk waren es sogar 2,1 Prozent Minus, bei 5 Prozent weniger Bestandskunden als vor Jahresfrist – 30,3 Millionen (Ende Juni).

Trotzdem zeigte sich die größte Landesgesellschaft des britischen Mobilfunkriesen zufrieden. Das Unternehmen habe massiv in Netz, Service und Produkte investiert, das Ergebnis sei eine hohe Kundenzufriedenheit, so der Sprecher der Geschäftsführung, Manuel Cubero.

Deutschland ist in Europa der wichtigste Auslandsmarkt des britischen Mobilfunkriesen. Hier hatte das Unternehmen mit dem Erwerb von Kabel Deutschland unlängst seine Position als integrierter Anbieter von Mobilfunk, Festnetz, Internet und Fernsehen gestärkt.

su mit dpa, Reuters