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Diese kurdischen Frauen kämpfen gegen die IS-Terroristen

Wir sind im Nordost Syriens, in der Provinz al-Hasaka. Kämpferinnen der kurdischen Frauenverteidigungseinheiten YPJ trainieren für ihren Kampf gegen

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Diese kurdischen Frauen kämpfen gegen die IS-Terroristen

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Wir sind im Nordost Syriens, in der Provinz al-Hasaka. Kämpferinnen der kurdischen Frauenverteidigungseinheiten YPJ trainieren für ihren Kampf gegen den Islamischen Staat.

Die Frauen gehören zu den kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG. Sie kämpfen aber nicht nur gegen die Islamisten und für ihr Land, sagen sie.

Die 17-jährige Dilbreen: “Ich bin der YPJ freiwillig beigreteten, um die Kurden, die Araber, die Christen und alle anderen zu verteidigen. Ich verteidige mein Land und alle, die dafür kämpfen.”

Die Kommandeurin Çiçek: “Männer kämpfen körperbetonter, Frauen kämpfen mit ihren Köpfen, sie planen eher. Eine Frau weiß, wann sie eine Waffe einsetzen muss, und natürlich hasst sie die Gewalt des Krieges. Aber wir sind gezwungen, uns zu verteidigen. So wurden wir erzogen.”

Wie viele Frauen genau zu den Volksverteidigungseinheiten gehören, ist nicht klar. Manche schätzen, ihr Anteil liegt bei 40%, doch die verschiedenen konkreten Angaben schwanken zwischen 7000 und bis zu 26.000.

Viele der Frauen, die sich hier in den Kampf gegen die islamistischen Terroristen gezogen begeben haben, sind teils keine 18 Jahre alt.

Die 18-jährige Zireena: “Zu Hause kümmert sich jedes Mädchen um sich selbst, anders als hier an der Front. Seit ich an die Front kam, habe ich das Gefühl, mich verändert zu haben, ich bin erwachsen geworden, ich weiß mehr und verstehe die Dinge besser.”

Vier Wochen werden die Frauen ausgebildet, dann können sie gegen den IS eingesetzt werden. Zu den Aufgaben der kurdischen Kämpferinnen gehört es auch, ihre Quartiere und Posten zu bewachen, außerdem kontrollieren sie an Straßensperren passierende Autos.