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Japaner surfen auf Fujis Gipfel

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Japaner surfen auf Fujis Gipfel

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WLAN-Hotspot in 3800 Metern Höhe soll Touristen anlocken

Der Fuji ist mit fast 3800 Metern der höchste Berg Japans und Ausflugsziel für Touristen aus Japan und der Welt. Für einige bedeutet der Berg “raus in die Natur”, aber andere starren auf dem Gipfel neuerdings auf ihre Handys.

Meinung

Einige Leute haben hier sogar dienstliche Telefonate geführt

Free Wifi, gratis WLAN auf dem Berg verspricht der größte Mobilfunkanbieter des Landes. Den Zugangscode bekommt man unter anderem auf der 6. Etappe des Aufstiegs.

“Es gibt nicht viele Berge, die so einen Dienst anbieten”, sagt der Tourist Ludovic Cao, der das Internet schon ausprobiert hat. “Ich bin aus Montreal in Kanada, selbst wir haben so was nicht. Ich glaube, einige Leute haben hier sogar dienstliche Telefonate geführt.”

Für Kunden des Mobilfunkanbieters gibt es das WLAN auf dem Fuji schon seit 2014. Mit dem neuen Gratisdienst will die Regierung der Amtsbezirke Yamanashi und Shizuoka vor allem ausländische Touristen anlocken. Doch auch der japanische Blogger Daisuke Koiwai freut sich.

“Es ist toll, dass wir hier Netz haben. Ich betreibe ein Internet-Blog von hier aus und kann jetzt die Bergwanderer informieren, wie das Wetter hier oben ist. Das macht mich sehr glücklich.”

Angebunden ist der Berg über die Mobilfunktechnik LTE. Der Anbieter hat darauf geachtet, dass die Antennen gut versteckt sind, denn die Bergwanderer sollen keine Technik sehen – außer ihren eigenen Handys. Dieses Jahr wird der Dienst noch bis Anfang September verfügbar sein.

Weitere Informationen

Internetseite von Daisuke Koiwai
Daisuke Koiwais Fotogalerie vom Fuji
Offizielle Verlautbarung der Tourismusverwaltung