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Pearson: "The Economist" ist auch im Angebot

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Pearson: "The Economist" ist auch im Angebot

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Nach dem angekündigten Verkauf der “Financial
Times” will die britische Pearson-Gruppe auch ihren Anteil am Wirtschaftsmagazin “The Economist” loswerden. Wie Pearson bestätigte, laufen Verkaufsgespräche. Zuvor
hatten mehrere Medien berichtet, der Konzern wolle seinen Anteil von 50 Prozent an der “Economist”-Muttergesellschaft an die übrigen Anteilseigner veräußern. Dabei solle es nach Medienberichten (“Neue Züricher Zeitung”) um 560 Millionen Euro gehen.

Unter anderem halten die Bankiersfamilie Rothschild und die italienische Unternehmerfamilie Agnelli Anteile. Die komplizierte Eigentümerstruktur der “Economist”-Gruppe gilt als Hürde bei einem geplanten Verkauf. So gibt es “normale” Aktien, “A”-Sonderaktien, “B”-Sonderaktien und Treuhand-Aktien. Das Unternehmen ist privat und keine der Aktien an der Börse notiert.

Die Investmentfirma der Agnelli-Familie, Exor, bestätigte Verhandlungen. Es sei aber
nicht klar, ob eine Transaktion überhaupt zustande kommt.

Der “Economist” ist eines der renommiertesten Wirtschaftsmagazine weltweit mit 1,6 Millionen Auflage.

Im vergangenen Geschäftsjahr machte
die Gruppe, zu der neben der Zeitschrift diverse weitere Informationsangebote auch für Unternehmenskunden gehören, 84,8 Millionen Euro operativen Gewinn.

Pearson hatte am Donnerstag den geplanten Verkauf der Wirtschaftszeitung “Financial Times” für 1,2 Milliarden Euro an die
japanische Nikkei-Mediengruppe bekanntgegeben. Die britische Gruppe will sich stärker auf ihr Kerngeschäft mit
Bildungsangeboten konzentrieren, unter anderem verkauft sie Schulbücher.

su mit dpa