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Rekordhitze: Anhaltende Waldbrände vor Barcelona und Bordeaux

Vor den Toren zweier großer europäischer Städte und vor allem in beliebten Urlaubsregionen wüten Waldbrände, die breits mehrere Hundert Hektar Wald zerstörten.

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Rekordhitze: Anhaltende Waldbrände vor Barcelona und Bordeaux

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Spanien und Frankreich kämpfen mit den bisher schlimmsten hitzebedingten Feuern des Sommers.

In Katalonien hat die Feuerwehr die ganze Nacht versucht, einen Brand in der Nähe von Barcelona zu löschen. Den Angaben nach konnte das Feuer zwar nicht unter Kontrolle gebracht werden, habe sich aber auch nicht weiter ausgebreitet. Eine Fläche von etwa 1000 Hektar wurde bisher zerstört. Spanischen Medien zufolge wurden 400 Menschen evakuiert und in Notunterkünften untergebracht.

Auch in Frankreich, am Stadtrand von Bordeaux, gingen mehrere Hundert Feuerwehrmänner gegen große Waldbrände vor. Nach Angaben des Präfekten des Departements Gironde sind seit dem Ausbruch des Feuers in der vergangenen Woche bis zu 580 Hektar Pinienwald niedergebrannt. Das Feuer habe sich vorerst nicht weiter ausbreiten können. Nachlassender Wind und sinkende Temperaturen könnten die Löscharbeiten nun begünstigen.

In Pessac, einer Vorstadt von Bordeaux, waren zuvor rund 80 Häuser evakuiert worden, in der Ortschaft Saint-Jean-d’Illac waren es rund 40. Im Laufe des Tages soll entschieden werden, ob die Anwohner in ihre Häuser zurückkehren können.

Meteorologen hatten in der vergangenen Woche vom heißesten Monat Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnung gesprochen.

Sicht über Bordeaux