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Robert Plant, Patti Smith und Johnny Hallyday rocken 270.000 beim Paléo

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Robert Plant, Patti Smith und Johnny Hallyday rocken 270.000 beim Paléo

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Festival in der Westschweiz feiert Jubiläum

Zum 40. Mal fand das Paléo Festival am Genfersee dieses Jahr statt. Die Künstler waren ebenfalls älter, aber auf jeden Fall jubiläumswürdig.

Fast noch ein Jungspund unter ihnen ist Robbie Williams, der für die Eröffnungsshow verantwortlich war. In den darauffolgenden Tagen besuchten nach Angaben des Veranstalters rund 270.000 Menschen das Festival.

Die knapp 70-jährige Patti Smith rockte mit Stücken aus ihrem Album Horses, aufgenommen vor fast einem halben Jahrhundert mit dem Velvet-Underground-Gründer John Cale.

Ruhiger, aber nicht weniger amerikanisch musizierte Joan Baez. Auch sie hat, wie Smith, inzwischen weiße Haare, war aber immer noch bereit, die Massen zu begeistern.

In den Sechzigern brachte die Folk-Sängerin irische und englische Klänge in die US-amerikanische Musik ein, ebenso wie ihr Ex-Partner Bob Dylan, der auch durch sie bekannt geworden war.

Ebenfalls in Nyon am Genfersee dabei: Robert Plant. Kaum einer ist mitreißender als der ehemalige Led-Zeppelin-Frontmann. Manchmal Solo, manchmal im Duett, Plant hat alles drauf. Zum Paléo kam er mit seiner neuen Band The Sensational Space Shifters.

Schon zum zweiten Mal in seiner 50-jährigen Karriere trat Johnny Hallyday beim Paléo auf. Der legendäre Musiker singt immernoch kraftvoll, nur seine Fans halten sich inzwischen zurück: Hatten sie in den 60er-Jahren noch ganze Stadtteile nach seinen Konzerten verwüstet, genossen sie am Genfersee friedlich seine Musik.

Auf den anderen Bühnen waren unter anderem Passenger Nneka und Feu! zu sehen. Die Weltmusikbühne war dieses Jahr dem Orient und Asien gewidmet, 2016 wird dort Musik mit keltischen Einflüssen zu hören sein.

Mehr über das Festival

Offizielle Seite des Paléo-Festivals
Mediathek mit Konzertmitschnitten