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Jüdische Siedlung im Westjordanland geräumt

Bei Protesten gegen den Abriss von zwei Häusern in einer jüdischen Siedlung im Westjordanland ist es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der

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Jüdische Siedlung im Westjordanland geräumt

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Bei Protesten gegen den Abriss von zwei Häusern in einer jüdischen Siedlung im Westjordanland ist es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Im Juni hatte Israels Oberstes Gericht den Abriss der Häuser bis Donnerstag dieser Woche angeordnet. Die Gebäude seien illegal gebaut worden, so lautete das Urteil.

Unter Protesten jüdischer Siedler begann das israelische Militär im Morgengrauen, die Häuser in Beit El nördlich von Ramallah zu räumen. Rund 50 Demonstranten, die sich verschanzt hatten, wurden gewaltsam aus den Gebäuden geholt.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte an, die Regierung werde das Urteil anfechten und juristische Schritte einleiten, um die Häuser zu legalisieren. Das israelische Militär gab an, vorerst auf weitere Befehle zu warten.

Israels Siedlungspolitik in den Palästinensergebieten ist einer der Hauptgründe dafür, dass der Nahost-Friedensprozess seit geraumer Zeit auf Eis liegt.