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Nach Atomabkommen: Iran und EU planen Gespräche über Zusammenarbeit

Der Iran und die EU wollen nach der Einigung im Atomstreit ein neues Kapitel der Zusammenarbeit beginnen. Wie Teherans Außenminister Mohammed

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Nach Atomabkommen: Iran und EU planen Gespräche über Zusammenarbeit

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Der Iran und die EU wollen nach der Einigung im Atomstreit ein neues Kapitel der Zusammenarbeit beginnen. Wie Teherans Außenminister Mohammed Dschawad Zarif bei einem Besuch der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini sagte, habe man beschlossen, Gespräche über Kooperation in den Bereichen Terrorismus, Energie und Menschenrechte zu führen. Mogherini war nach Teheran gereist, um mit Zarif und Präsident Hassan Ruhani über die Umsetzung des Abkommens zu sprechen.

Meinung

Die Golfstaaten, der Nahe Osten, aber auch die gesamte internationale Gemeinschaft und die EU sollen wissen, dass dieses Abkommen die Sicherheit verbessert, vor allem in der Region.

Wie bereits am Vortag in Saudi-Arabien versuchte sie, Bedenken auszuräumen: “Ich setze mich persönlich dafür ein, dass die gesamte Region diese Botschaft bekommt: Die Golfstaaten, der Nahe Osten, aber auch die gesamte internationale Gemeinschaft und die EU sollen wissen, dass dieses Abkommen die Sicherheit verbessert, vor allem in der Region. Denn es ist ein Atomwaffensperrabkommen, ein solides, gutes Abkommen.”

Dazu die Einschätzung unseres Korrespondenten Dschawad Montazeri: “Der Iran ist buchstäblich zum diplomatischen Knotenpunkt der Region geworden: Vergangene Woche war der deutsche Vizekanzler zu Besuch, heute ist Federica Mogherini hier und morgen kommt der französische Außenminister Laurent Fabius. Dies zeigt, wie entschlossen der Iran und der Westen sind, ein Abkommen zu stärken, das nach langen, strapaziösen Verhandlungen erreicht wurde.”