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Ertrunken und erlogen: bombastische Zaubershow im Londoner Westend

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Ertrunken und erlogen: bombastische Zaubershow im Londoner Westend

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Illusionisten setzen auf moderne Showelemente

Die große Illusion ist das Thema von Impossible, einer Zaubershow im Londoner Westend. Uralte Zauberkunst, gepaart mit dem Showstil des 21. Jahrhunderts, mit bombastischer Musik und Laserbeleuchtung.

Meinung

Irgendwann kann es richtig schiefgehen

Mit dabei ist Ali Cook, der sich in einem Wassertank einsperren und fesseln lässt. Die Künstler würden sich dabei in echte Gefahr begeben, sagt Cook.

“Es erfordert viel Training. Wenn man einen Fallschirmsprung macht, checkt man vorher auch alles, aber am Ende ist es genau das gleiche Risiko. Ich bin in einem Wassertank. Ich trainiere mein Team, so gut es geht. Sie wissen, was sie machen müssen, wenn etwas passiert, aber irgendwann kann es trotzdem richtig schiefgehen.”

Was die Magier nicht alles auf sich nehmen, nur fürs Publikum. Der Künstler Jonathan Goodwin vergleicht sich sogar mit dem ganz Großen der Branche, dem legendären Entfesselungskünstler Harry Houdini:

“Ich riskiere auf der Bühne mein Leben. Vor hundert Jahren sagte Harry Houdini, die Menschen würden kommen, um dich sterben zu sehen. Deshalb hingen in London 1000 Bilder von ihm in einer Zwangsjacke. Und tausende Menschen wollten sehen, was passiert. Ich glaube, wir sind immer noch so. Und es ist mein Beruf, den Menschen diesen Kick zu geben und dabei an die Grenzen des Möglichen zu gehen.”

Ob reale Gefahr oder nicht, solange es dem Publikum Freude bereitet, haben die Magier ihr Ziel erreicht. Wer den Nervenkitzel selbst erleben will, der kann die acht Illusionisten noch bis 29. August im Londoner Noel Coward Theatre besuchen.

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