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Auch toll... Frankreich macht einen Unterschied zwischen Stier- und Hahnenkampf und in Polen wird ein betrunkener Dachs vom Strand aufgelesen

Jeden Freitag gibt’s bei euronews interessante Geschichten, die während der Woche “übersehen” wurden, aber “auch toll” sind . Frankreich: Schlappe

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Auch toll... Frankreich macht einen Unterschied zwischen Stier- und Hahnenkampf und in Polen wird ein betrunkener Dachs vom Strand aufgelesen

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Jeden Freitag gibt’s bei euronews interessante Geschichten, die während der Woche “übersehen” wurden, aber “auch toll” sind .

Frankreich: Schlappe für Anhänger von Hahnenkämpfen

Das Verbot zum Bau neuer Arenen für Hahnenkämpfe in Frankreich ist verfassungsmäßig – obwohl für Stierkämpfe neue Bauten errichtet werden dürfen. Das hat das Verfassungsgericht in Paris bestätigt, nach dem zwei Bewohner der Insel La Réunion Einspruch gegen ein Verbot eingelegt hatten. Die Männer, die sich wegen des Baus einer Hahnenkampf-Arena vor Gericht verantworten mussten, hatten argumentiert, sie würden gegenüber der Regelung, die für den Stierkampf gelte, ungleich behandelt. Das Verfassungsgericht wies das mit der Begründung zurück, dass es sich bei Stier- und Hahnenkämpfen um “unterschiedliche Praktiken” handele. Zudem habe sich der Gesetzgeber dazu entschieden, dem Hahnenkampf strengen Regeln zu unterwerfen, um seine “Auslöschung” voranzutreiben.

Hahnenkämpfe sind in Frankreich eigentlich verboten, in einigen Regionen jedoch erlaubt. Wenn eine besondere lokale Tradition vorherrscht, gestattet der Gesetzgeber sie. Dies ist in den Regionen Nord-Pas-de-Calais sowie in den Überseedepartements Französisch-Guayana, -Polynesien, den französischen Antillen und auch La Réunion der Fall. In allen anderen französischen Regionen wird das Austragen von Hahnenkämpfen mit Geldstrafen von bis zu 30.000 Euro oder mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft.

Polen: Dachs bekommt Ausnüchterungszelle im Tierheim

In Polen ist ein Dachs betrunken und bewusstlos aufgefunden worden – Wandzia wurde zur Ausnüchterung in ein Tierheim in dem Ort Rewal gebracht. Das Tier war laut der Heimleiterin zwei Tage lang bewusstlos, so die britische Zeitung The Telegraph. Der Dachs sei mit Wasser, Schlaf und Hühnerfleisch wieder aufgepäppelt worden. Wandzia wurde demnach an einem Strand gefunden, inmitten von sieben leeren Bierflaschen, die sie vermutlich von Strandbesuchern geklaut und mit ihren Zähnen geöffnet hatte. Im Gebüsch seien weitere Flaschen gefunden worden, die der Dachs geleert haben könnte. 2009 hatte es in Deutschland einen ähnlichen Fall gegeben. Damals waren einem Dachs im Harz vergorene Kirschen nicht bekommen.

Obamas Tanzeinlage beim Staatsdinner in Kenia

US-Präsident Barack Obama hat zuletzt mit einer Gesangseinlage auf der Trauerfeier für die Opfer des rassistischen Anschlags von Charleston von sich reden gemacht – bei seiner Reise nach Kenia zeigte er jetzt, dass er auch für spontane Tanzeinlagen zu haben ist. Beim Staatsdinner anlässlich seines Besuchs in der Heimat seines Vaters mischte er sich unter die Popband Sauti Sol, die für die Gäste sang, und tanzte mit ihnen. Kenias Präsident Uhuru Kenyatta, seine Frau Margaret sowie Obamas Sicherheitsberaterin Susan Rice taten es dem US-Präsidenten gleich.

Griechische Taverne zieht mit Bitcoins Gäste an – Interesse an Internetwährung im Land gestiegen

In Griechenland lähmen Kapitalverkehrskontrollen weiterhin die Geldgeschäfte – da macht das “Angelos” in Athen mit einer ungewöhnlichen Zahlmethode von sich reden. Wie das Nachrichtenportal Greekreporter.com berichtet, kann man in der Taverne im Stadtteil Haidari mit bitcoins bezahlen. Der Besitzer Nikos Houtas hat die digitale Währung bereits 2012 eingeführt, wie er dem Portal berichtete. Doch auch wenn bisher nur 68 Kundinnen und Kunden das Angebot in Anspruch genommen haben, scheint allein die Tatsache, dass Houtas anbietet, in bitcoins zu zahlen, viele Menschen anzuziehen.

Wegen der Kapitalverkehrskontrollen setzen offenbar immer mehr Griechinnen und Griechen auf bitcoins, wie die Zeitung Die Welt berichtet. Das Interesse an der Internet-Währung sei sprunghaft gestiegen.