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Eurozone: Industrie steckt Griechen-Krise locker weg

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Eurozone: Industrie steckt Griechen-Krise locker weg

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Die Industrie im Euroraum ist mit einem nur leicht geschwächten Wachstum ins dritte Quartal 2015 gestartet. Der von Markit erhobene "Einkaufsmanagerindex" für das Verarbeitende Gewerbe sank auf 52,4 Punkte, nach 52,5 im Juni. In erster Veröffentlichung hatte Markit einen Stand von nur 52,2 Punkten genannt. Die Wachstumsschwelle liegt bei 50 Punkten.

Dabei haben die guten Entwicklungen in den Niederlanden, Italien, Spanien, Österreich und Deutschland den stärksten Einbruch der Wirtschaftsleistung in Griechenland (30,2 Punkte) seit Umfragebeginn im Mai 1999 mehr als wettgemacht – Italien meldete den größten Zuwachs seit mehr als vier Jahren. Frankreichs PMI rutschte im Juli wieder knapp unter die Wachstumsmarke von 50 Punkten.

Im Euroraum wurde mehr produziert, die Auftragslage war etwas besser – heißt auch mehr Beschäftigung, zum elften Mal hintereinander.

Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson: “Vor dem Hintergrund der griechischen Schuldenkrise hat sich der Eurozone-Industriesektor im Juli wacker gehalten”.

su mit Reuters