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Obama will Energiewende in den USA

Die USA sollen nach dem Willen von Präsident Barack Obama strengere Klimaziele einhalten. Er stellte dazu einen Aktionsplan vor. Vorgesehen ist unter

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Die USA sollen nach dem Willen von Präsident Barack Obama strengere Klimaziele einhalten. Er stellte dazu einen Aktionsplan vor. Vorgesehen ist unter anderem, dass bestehende Kraftwerke erstmals ihren Schadstoffausstoß reduzieren müssen – bis zum Jahr 2030 etwa ein Drittel.

„Hiermit verkünde ich Amerikas Clean Power Plan. Zwei Jahre hat es gedauert, aber er ist der wichtigste Schritt den Amerika je gegangen ist, um den Klimawandel zu bekämpfen,” sagte der US-Präsident. Bisher gebe es keine landesweiten Regeln für die Begrenzung des Treibhausgasausstoßes, so Obama, das solle sich ändern. Solar- und Windenergie sollten gefördert werden.

Übersetzung: Dank unseres Plans werden wir bei unseren Kindern 90.000 Asthmaanfälle weniger haben. Bis 2030 werden wir auch 3.600 weniger frühzeitige Todesfälle erleben. Egal, was Kritiker ihnen sagen – mit diesem Plan wird die amerikanischen Durchschnittsfamilie 85 Dollar an Energiekosten pro Jahr sparen.

„Wir haben die Chance bei der Weltklimakonferenz in Paris im Dezember unter amerikanischer Führung eine der ambitioniertesten Klimavereinbarungen zu treffen, die es je gab”, sagte Obama weiter. “Es wäre zu einfach zu sagen, der Klimawandel ist eine zu große Aufgabe für uns und wir können sie nicht lösen. Ich bin absolut überzeugt davon, dass dies falsch ist. Wir können diese Aufgabe lösen, aber wir müssen damit jetzt anfangen. Die Herausforderung ist groß genug um uns klar zu machen, dass wir sie nur gemeinsam lösen können.“

Industrieverbände und republikanische Abgeordnete kündigten ihren Widerstand gegen die Pläne an. Der republikanische Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, sagte, Obamas Vorschläge seien unrealistisch und wachstumshemmend.