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Schwere Überschwemmungen in Myanmar

Ungewöhnlich starker Monsunregen hat in Myanmar die schwersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten verursacht. Betroffen sind fast eine Million

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Ungewöhnlich starker Monsunregen hat in Myanmar die schwersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten verursacht. Betroffen sind fast eine Million Menschen. Nahezu jedes Haus im Irrawaddy-Delta ist gefährdet. Etliche sind bereits weggespült worden. Viele Menschen sind geflohen, aber nicht alle wollen weg, weil sie Plünderungen fürchten oder können weg:

“Wir haben kein Boot, also müssen wir hier sitzen. Es gibt keine Toilette. Nichts ist schlimmer. Mit Wasser sind wir versorgt, weil jemand vorbeikam und uns welches gab”, schildert Myo Min Soe seine Lage.

Die Zahl der Toten ist inzwischen auf 99 gestiegen. Das Schlimmste könnte sogar noch bevorstehen. Myanmars Wetterdienst sagte für die kommenden Tage weiterhin schwere Regenfälle voraus.

In diesem Jahr regnet es wegen der Ausläufer des Zyklons “Komen” in den Ländern an der Bucht von Bengalen besonders stark. Der Wirbelsturm war am Freitag auf die Küste von Bangladesch getroffen, richtete dort aber glücklicherweise nicht so viele Schäden an wie zunächst befürchtet.