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Vorwahlen in Argentinien: Daniel Scioli in Front

Die Argentinier haben in einer Vorwahl ihre Präsidentschaftskandidaten für die eigentliche Wahl am 25. Oktober bestimmt. Laut vorläufigen Ergebnissen

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Vorwahlen in Argentinien: Daniel Scioli in Front

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Die Argentinier haben in einer Vorwahl ihre Präsidentschaftskandidaten für die eigentliche Wahl am 25. Oktober bestimmt.

Meinung

Die Argentinier können in Ruhe und Gelassenheit wählen

Laut vorläufigen Ergebnissen liegt Daniel Scioli in Front. Er ist der einzige Kandidat von Präsidentin Cristina Fernández de Kirchners peronistischer Mitte-links-Partei, dann folgen der Bürgermeister von Buenos Aires, Mauricio Macri, von der konservativen Allianz Cambiemos (auf Deutsch etwa: “Lasst uns etwas ändern”) und der Mitte-rechts-Kandidat Sergio Massa für die Koalition UNA (Unidos por una Nueva Alternativa, “Vereint für eine neue Alternative”).

Insgesamt standen 15 Bewerber zur Wahl. Präsidentin Kirchner darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr kandidieren:

“Alle Wahlen zwischen 1983 und heute, und das gilt vor allem für die Präsidentschaftswahlen, haben in einem schwierigen Kontext stattgefunden. Von daher sind wir in einer nie dagewesenen Situation. Denn die Argentinier können in Ruhe und Gelassenheit wählen.”

Für den Wahlsieg im Oktober sind mindestens 45 Prozent der Stimmen oder 40 Prozent und zehn Prozent Vorsprung auf den zweitplazierten Kandidaten notwendig.