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Zahlen aus China ziehen Ölpreise in den Keller

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Zahlen aus China ziehen Ölpreise in den Keller

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Die Wirtschaftsdaten aus China treffen auch die Rohstoffbranche. Zu Wochenbeginn setzte der Ölpreis seine Talfahrt fort. Die Nordseesorte Brent kostete zwischenzeitlich 48,24 US-Dollar, so gering war der Preis seit über einem halben Jahr nicht mehr. Ein Fass der amerikanischen Rohöl-Sorte WTI lag einstweilen bei 43,35 US-Dollar und erreichte damit einen Fünfmonatstiefststand.

China ist nach den Vereinigten Staaten der weltweit zweitgrößte Erdöl-Verbraucher. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur wird die Volksrepublik in den nächsten fünf Jahren für fast die Hälfte des zusätzlichen Ölbedarfs verantwortlich sein. Diese Entwicklung werde sich voraussichtlich bis zum Jahr 2040 fortsetzen, schätzt die IEA. Vor allem die chinesische Transportbranche stehe hinter dem wachsenden Verbrauch.