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Erdoğan will kämpfen bis es keine Terroristen mehr in der Türkei gibt

Nach der tödlichen Anschlagsserie in der Türkei hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan einen harten Kampf gegen die verbotene Arbeiterpartei

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Erdoğan will kämpfen bis es keine Terroristen mehr in der Türkei gibt

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Nach der tödlichen Anschlagsserie in der Türkei hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan einen harten Kampf gegen die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) angekündigt. Erdoğan betonte, dass auch die Dschihadistenmiliz “Islamischer Staat” (IS) bekämpft werde. Es gebe keinen Unterschied zwischen Terrororganisationen, sagte der Präsident. Allerdings richten sich die militärischen Operationen der türkischen Armee bislang vor allem gegen die PKK.

Meinung

Unser Kampf wird fortgesetzt bis es keinen einzigen Terroristen mehr innerhalb unserer Grenzen gibt

“Ein Waffenstillstand ist nicht ausreichend. Die Waffen müssen niedergelegt und vergraben werden. Darauf bestehe ich. Unser Kampf wird fortgesetzt bis es keinen einzigen Terroristen mehr innerhalb unserer Grenzen gibt und ihre Waffen einbetoniert sind”, sagte Erdoğan bei einer militärischen Zeremonie.

Am Montag hatte die Gewalt auch Istanbul erreicht. Vor einer Polizeiwache sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft, zwei Frauen beschossen des US-Generalkonsulat. Die Polizei nahm eine mutmaßliche Täterin fest, die allerdings einer linksextremen Gruppe angehören soll. Eine zweite Frau konnte fliehen.

Die türkische Luftwaffe flog in der südosttürkischen Provinz Hakkari Angriffe gegen “terroristische Ziele”. 17 davon seien außer Gefecht gesetzt worden. Die USA verstärkten ihre Truppen auf dem Luftwaffenstützpunkt İncirlik. Im vergangenen Monat hatte die Türkei den USA erlaubt, auch vom Fliegerhorst İncirlik aus Einsätze gegen die IS-Dschihadisten in Syrien zu fliegen.