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Griechenland: Grundsatzeinigung über drittes Hilfspaket, aber noch Klärungsbedarf

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Griechenland: Grundsatzeinigung über drittes Hilfspaket, aber noch Klärungsbedarf

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Nach griechischen Angaben ist bei den Verhandlungen über ein drittes Hilfspaket eine Grundsatzeinigung mit den Geldgebern getroffen worden. Die Gespräche zwischen Vertretern der griechischen Regierung, der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank sowie des Internationalen Währungsfonds dauerten 18 Stunden, doch es besteht immer noch Redebedarf.

“Die EU-Institutionen und die griechischen Behörden sind auf technischer Ebene zu einer prinzipiellen Einigung gekommen”, so Annika Breidthardt, Sprecherin der EU-Kommission. “Es finden noch Gespräche statt, um Einzelheiten festzuzurren. Der nächste Schritt ist eine politische Einschätzung. Solange Verhandlungen laufen und keine politische Einigung erzielt wurde, werden wir keine Einzelheiten einer Abmachung kommentieren.”

Nach einer endgültigen Einigung muss zunächst das griechische Parlament darüber abstimmen, anschließend die Finanzminister der Euro-Staaten. Mit dem Geld aus dem Hilfspaket mit einem Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro könnte Griechenland unter anderem einer Rückzahlungsforderung des IWF nachkommen, der bis zum 20. August 3,2 Milliarden Euro fordert.