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Geht Olympia im schmutzigen Meerwasser von Rio baden?

Rio hat ein Problem: Das Wasser ist derzeit so schmutzig, dass die Olympia-Wettbewerbe im kommenden Jahr vor der Küste der Millionenmetropole

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Rio hat ein Problem: Das Wasser ist derzeit so schmutzig, dass die Olympia-Wettbewerbe im kommenden Jahr vor der Küste der Millionenmetropole gefährdet sind.

Das Internationale Olympische Komitee IOC berief nach einer Inspektionsreise eilends eine Pressekonferenz ein, um die besorgte Öffentlichkeit zu beruhigen.

Die Vorsitzende des IOC-Koordinationsteams für die Olympischen Spiele 2016, Nawal El Moutawakel, erklärte: “Was die Wasserqualität angeht, so kann ich Ihnen versichern, das für das IOC das Wohl der Athleten allerhöchste Priorität hat. Alle hier an diesem Tisch geben ihr Bestes, dass das Wasserproblem in Rio gelöst wird. Die Athleten werden in einer sicheren und sauberen Umgebung antreten.”

Ein Blick aufs Wasser des Atlantiks spricht da eine andere Sprache: Besonders die Guanbara-Bucht ist stark belastet. Das IOC denkt leise darüber nach, die Segelwettbewerbe in saubere Regionen weit außerhalb Rios zu verlegen. Vor der Copacabana sollen Triathlon und das Langstreckenschwimmen stattfinden. In der Lagune Rodrigo de Freitas sollen die Ruderer um Medaillen kämpfen. Bisher macht das Ambiente nicht gerade Lust auf Olmypia, doch beim IOC glaubt man trotzdem an “hervorragende Spiele”.