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Neue Vergewaltigungsvorwürfe gegen Blauhelme in Zentralafrika

Gegen die UNO-Soldaten in Zentralafrika richten sich neue Vergewaltigungsvorwürfe. Verwandte der mutmaßlichen Opfer hatten sich wegen der Vorfälle an

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Neue Vergewaltigungsvorwürfe gegen Blauhelme in Zentralafrika

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Gegen die UNO-Soldaten in Zentralafrika richten sich neue Vergewaltigungsvorwürfe.

Verwandte der mutmaßlichen Opfer hatten sich wegen der Vorfälle an die UNO-Mission gewandt, bekannt als MINUSCA.

Es gehe um einen Bericht, wonach drei junge Frauen, eine von ihnen minderjährig, in den letzten Wochen vergewaltigt worden seien, sagt eine Sprecherin des UNO-Generalsekretärs.

Das Heimatland der Soldaten solle nun innerhalb von zehn Tagen mitteilen, ob es wegen dieser Vorwürfe ermittele.

Tue es das nicht oder antworte nicht, werde die UNO schnell eine eigene Ermittlung durchführen.

Mehrere Medien berichten, die Vergewaltigungen seien in der Stadt Bambari verübt worden.

Dort sind Soldaten aus der Demokratischen Republik Kongo stationiert. Eine offizielle Bestätigung gibt es aber nicht.

Letzte Woche war wegen anderer Vorwürfe gegen seine Truppe der Leiter der MINUSCA entlassen worden, der Senegalese Babacar Gaye.

Der MINUSCA gehören fast elftausend Soldaten und Polizisten aus vielen verschiedenen Ländern an.