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Tod der 17-jährigen Anneli: Trauer und Entsetzen

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Tod der 17-jährigen Anneli: Trauer und Entsetzen

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Der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde bei Meißen, zu der Annelis Familie gehört, spricht von blankem Entsetzen. Dieses Gefühl haben dieser Tage viele Menschen – nicht nur in Sachsen -, wenn sie an den Tod der 17-jâhrigen Anneli denken, die offenbar von ihren Entführern ermordet wurde.

An diesem Freitag sollte es eine Andacht in Sora geben, für den 29. August ist ein Trauergottesdienst geplant.

Anneli war am 13. August bei einem Spaziergang nicht weit von ihrem Elternhaus entfernt entführt worden. Die Entführer hatten von der Unternehmerfamilie ein Lösegeld von mehr als einer Million Euro gefordert. Eine Übergabe des Geldes fand aber nicht statt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Anneli sterben musste, weil sie ihre Entführer hätte wiedererkennen können.

In Bayern und bei Dresden waren am 17. August zwei Vedächtige festgenommen worden. Einer der beiden, ein 39-jähriger arbeitsloser Koch, der in der Untersuchungshaft zu den Vorwürfen schweigt, soll laut mehreren deutschen Medien an Krebs erkrankt sein. Ein 61-jähriger Verdächtiger, der Hinweise auf den Fundort von Annelis Leiche bei Lampersdorf gegeben hatte, sagte, er habe Anneli nicht getötet.Die beiden Männer sind wegen gemeinschaftlichen Mordes und erpresserischen Menschenraubs mit Todesfolge angeklagt.