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Diplomatische Beratungen: Nord- und Südkorea treffen sich zum Dialog

Nach einer drastischen Verschärfung der Spannungen haben Süd- und Nordkorea Gespräche über einen möglichen Ausweg aus der Krise geführt. Details der

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Diplomatische Beratungen: Nord- und Südkorea treffen sich zum Dialog

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Nach einer drastischen Verschärfung der Spannungen haben Süd- und Nordkorea Gespräche über einen möglichen Ausweg aus der Krise geführt. Details der Beratungen zwischen hochrangingen Vertretern beider Regierungen wurden bislang nicht bekannt.

Das Treffen habe im Grenzort Panmunjom begonnen, teilte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul am Morgen mit. Den Angaben nach war der Vorschlag zum Dialog von Nordkorea ausgegangen.

Das Treffen war kurz vor dem Ablauf des vom Norden an den Süden gestellten Ultimatums vereinbart worden. Pjöngjang hatte von Seoul gefordert, die antikommunistische Propaganda, die über Lautsprecher an der Grenze ausgestrahlt wird, abzustellen. Ansonsten halte sich das Regime im Norden zu Militärschlägen bereit. Am Freitag versetzte Nordkorea seine Grenztruppen in volle Kampfbereitschaft.

Die neuen Spannungen hatten sich nach einem Zwischenfall im Grenzgebiet verschärft: Zwei südkoreanische Soldaten waren auf eigenem Gebiet von mutmaßlich nordkoreanischen Minen schwer verletzt worden waren. Der Süden hatte seine Propagandasendungen per Lautsprecher anschließend wieder aufgenommen. Der Norden fühlte sich provoziert.

Am Donnerstag war es dann im Grenzgebiet zu Gefechten zwischen Sicherheitskräften beider Länder gekommen. Nordkorea versetzte seine Grenztruppen daraufhin in volle Kampfbereitschaft.

Sowohl die Vereinten Nationen, als auch USA und China hatten die Regierungen in Seoul und Pjöngjang zur Beilegung des Konflikts aufgerufen.