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Italiens Küstenwache bringt etwa 3.000 Flüchtlinge in Sicherheit: Rettung nur weil die See ruhig war

Bei einem Großeinsatz vor der libyschen Küste sind mehr als 3.000 Migranten aufgegriffen worden. Die italienische Küstenwache hatte Notrufe von 22

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Italiens Küstenwache bringt etwa 3.000 Flüchtlinge in Sicherheit: Rettung nur weil die See ruhig war

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Bei einem Großeinsatz vor der libyschen Küste sind mehr als 3.000 Migranten aufgegriffen worden. Die italienische Küstenwache hatte Notrufe von 22 Booten empfangen, die alle hoffnungslos überladen waren. Nur weil die See ruhig war, kam es nicht zur Katastrophe, hieß es von Seiten der Küstenwache. An der Aktion waren Schiffe der Küstenwache, der Marine und der EU-Grenzschutzmission “Triton” beteiligt.

Fast eine Viertelmillion Menschen sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) seit Jahresbeginn über das Mittelmeer nach Europa gelangt. Nahezu täglich gingen im Sommer rund 1.000 Migranten an den Küsten Italiens und Griechenlands an Land.

In Palermo nahm die italienische Polizei sechs Ägypter fest. Sie stehen im Verdacht als Schleuser Schiffe mit dem bis zu zehnfachen der zulässigen Passagierzahl überladen zu haben. Für die Fahrt von Ägypten nach Italien haben sie nach Ermittlungen der Polizei von jedem Migranten 2.000 Euro erhalten.