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Nordfrankreich: Blutbad nach Schießerei in Lager

Ein Mann hat in Nordfrankreich ein sechs Monate altes Kleinkind und drei Erwachsene erschossen, darunter einen Gendarmen. Der mutmaßliche Täter und

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Nordfrankreich: Blutbad nach Schießerei in Lager

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Ein Mann hat in Nordfrankreich ein sechs Monate altes Kleinkind und drei Erwachsene erschossen, darunter einen Gendarmen.

Der mutmaßliche Täter und zwei weitere Menschen wurden bei der Schießerei schwer verletzt.

Die Gewalttat ereignete sich im Ort Roye südöstlich von Amiens in einem Lager von Nichtsesshaften, die in Frankreich von
den Behörden als “Fahrende” bezeichnet werden.

Das Gelände rund um den Tatort wurde großflächig abgesperrt

Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve sprach von einer “absolut dramatischen” Tat.

Der Mann habe auf dem Gelände kaltblütig einen Mann, eine Frau und das Baby erschossen.

Anschließend kam es zu einem Schusswechsel mit Gendarmen.

Ein Beamter erlag später seinen dabei erlittenen Verletzungen.

Die Hintergründer der Bluttat sind noch unklar.

Medien berichteten von einer angespannten Stimmung vor Ort. Das Gebiet sei von zahlreichen Ordnungskräften abgeriegelt worden.

Cazeneuve und Ministerpräsident Manuel Valls sprachen der Gemeinschaft der “Fahrenden” (Französisch: “gens du voyage”) ihr Mitgefühl aus.