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Russlands Wirtschaft in der Krise

Russland hat seine Wachstumsprognosen gesenkt. Das Wirtschaftsministerium kündigte an, das Bruttoinlandsprodukt werde voraussichtlich in diesem Jahr

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Russland hat seine Wachstumsprognosen gesenkt. Das Wirtschaftsministerium kündigte an, das Bruttoinlandsprodukt werde voraussichtlich in diesem Jahr um 3,3 Prozent schrumpfen. Bislang lag die Prognose bei einem Minus von 2,8 Prozent.

Besonders zu schaffen macht dem Land die schwächelnde Öl-Nachfrage. Der Ölpreis war zuletzt auf ein Sechs-Jahres-Tief gefallen. Das Land hängt stark von der Öl- und Gasförderung ab. Der Rubel fiel daraufhin auf den tiefsten Stand seit einem halben Jahr. Experten erwarten eine Fortsetzung des Trends.

Die negative Entwicklung wirkt sich vor allem auf die Verbraucher aus. Die steigende Inflation treibt immer mehr Menschen in die Armut. Auch die Sanktionen des Westens lasten schwer auf Russland.

Für das kommende Jahr zeigte sich die Regierung zuversichtlicher: Dann werde ein Wachstum von bis zu zwei Prozent erwartet. Der Internationale Währungsfonds rechnet dagegen nur mit einem Mini-Wachstum von 0,2 Prozent.