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Mord vor laufender Kamera: Todesschütze sieht sich als Rassismusopfer

In den Vereinigten Staaten sind eine Journalistin und ihr Kameramann während eines Live-Interviews erschossen worden. Als der Tatverdächtige von der

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Mord vor laufender Kamera: Todesschütze sieht sich als Rassismusopfer

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In den Vereinigten Staaten sind eine Journalistin und ihr Kameramann während eines Live-Interviews erschossen worden.

Als der Tatverdächtige von der Polizei wenige Stunden später auf einer Landstraße gestellt wurde, erschoss er sich.

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen frustrierten ehemaligen Kollegen.

Der 41-Jährige hat die Tat gefilmt und in sozialen Netzwerken gepostet. Dem Sender ABC faxte er eine 23 Seiten umfassende Erklärung, die der Sender den Behörden übergab.

Einen früheren Arbeitgeber in Florida hatte der 41-jährige verklagt, weil ein Redakteur ihn und andere Schwarze als “Affen” bezeichnet habe. Der getöteten Journalistin, die als “Rockstar” des Lokalsenders WDBJ7 galt, warf er Rassismus vor.

Für die 24-Jährrige Reporterin sollte das Interview der Abschied vom Frühstücksfernsehen sein. Sie befragte eine Mitarbeiterin der örtlichen Handelskammer über ein lokales Erholungsgebiet, als die tödlichen Schüsse fielen.

Die Interviewpartnerin wurde mit einer Schussverletzung im Rücken ins Krankenhaus eingeliefert. Der Kameramann wurde 26 Jahre alt.