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Israelischer Soldat nach Gewalt gegen 12-jährigen Palästinenser im Zwielicht


Westjordanland

Israelischer Soldat nach Gewalt gegen 12-jährigen Palästinenser im Zwielicht

Während einer Demonstration gegen die israelische Siedlungspolitik ist es im Westjordanland zu einem gewaltsamen Zwischenfall gekommen.

Im Mittelpunkt stand ein 12-jähriger palästinensischer Junge mit einem geschienten Arm.

Er wurde seitens der israelischen Armee beschuldigt, am Rande des Dorfes Nabi Saleh Steine in Richtung der Soldaten geworfen zu haben.

Anschließend wurde der Junge gewaltsam festgesetzt.

Der ihn im Griff haltende Soldat erklärte später, die Minderjährigkeit des mutmaßlichen Steinewerfers sei ihm nicht bewusst gewesen.

Andere Palästinenser versuchten, den 12-Jährigen zu befreien.

Die israelische Armee bestätigte einen gewaltsamen Zwischenfall in Nabi Saleh. Nach diesem habe der zuständige Kommandant die Freilassung des Jungen angeordnet.

Parallel wurden in Medienberichten Zweifel an der Authentizität der Videoaufnahmen und der Verdacht der Inszenierung des Zwischenfalls geäußert.

Nabi Saleh gilt seit Jahren als Hochburg der Palästinenserproteste gegen den israelischen Siedlungsbau und als Anziehungspunkt für antisemitische Aktivisten.

Ein 13-jähriges palästinensisches Mädchen in dem Video wurde für ähnliche Handgreiflichkeiten gegen israelische Soldaten laut eines englischen Medienberichts mit einer Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet.

Die Ehrung mit dem “Handala Award for Courage” sei durch den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erfolgt.

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