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Japan: 120 000 Menschen gegen Änderung der pazifistischen Nachkriegsverfassung

Bei einem der gröβten Massenproteste in Japan zogen rund 120 000 Menschen vor das Parlament in Tokio, um gegen die Sicherheitspolitik von

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Japan: 120 000 Menschen gegen Änderung der pazifistischen Nachkriegsverfassung

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Bei einem der gröβten Massenproteste in Japan zogen rund 120 000 Menschen vor das Parlament in Tokio, um gegen die Sicherheitspolitik von Regierungschef Shinzo Abe zu protestieren.

Mit Parolen und Bannern forderten die Demonstranten “Ja zum Frieden”, “Nein zu Krieg”. Shinzo Abe solle seine Sicherheitsgesetze zurücknehmen. Diese würden erstmals seit Ende des zweiten Weltkriegs die Entsendung japanischer Soldaten zu Kampfeinsätzen ins Ausland ermöglichen.

Der Gesetzesvorstoβ könnte vor allem vor dem Hintergrund des Streits mit China um die Senkaku-Inseln relevant werden. Wegen vermuteter Ölvorkommen und gröβerer Fischbestände ist das Archipel für beide Länder strategisch wichtig. Seit 1972 werden die Inseln von Japan verwaltet, doch auch China beansprucht sie.

Vergangenen Donnerstag soll es laut seiner staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua
groβe Schiffs- und Flugmanöver auf dem ostchinesischen Meer gefahren haben. Mehr als 100 Schiffe, Dutzende Flugzeuge sowie knapp 100 Raketenabschusssysteme sollen dabei zum Einsatz gekommen sein.