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Speerwerferin Molitor holt zum WM-Abschluß Gold

Es war ein goldener Abschluß für die deutschen Leichtathleten bei der WM in Peking. Die Leverkusenerin Katharina Molitor holte sich erstmals den

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Speerwerferin Molitor holt zum WM-Abschluß Gold

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Es war ein goldener Abschluß für die deutschen Leichtathleten bei der WM in Peking. Die Leverkusenerin Katharina Molitor holte sich erstmals den Titel im Speerwurf. Der goldene Wurf gelang ihr erst im letzten Versuch. Die 31-Jährige löste damit ihre Team-Kollegin Christina Obergföll ab. Die Titelverteidigerin landete auf Platz vier. Jede Menge Dramatik gab es bei der Frauen-Staffel über 4 mal 400 Meter: Auf den letzten Metern überholte das Quartett Jamaikas noch die favorisierten US-Amerikanerinnen und sicherte sich Gold. Bronze ging an das Team aus Großbritannien.
Über 5000 Meter feierte Äthiopien einen Dreifach-Erfolg. Genzebe Dibaba, die gern als erste Frau den Titel über 1500 UND 5000 Meter geholt hätte, wurde aber nur Dritte. Es gewann die Weltjahresbeste Almaz Ayana in neuer WM-Rekordzeit, Zweite wurde Senbere Teferi.
Auch im spannendsten Frauen-Marathon der WM-Geschichte gab es einen äthiopischen Sieg: Neue Weltmeisterin ist Mare Dibaba, die erst kurz vor Schluß die Kenianerin Helah Kiprop und die für Bahrain startende Eunice Kirwa abschütteln konnte.
Klare Verhältnisse dagegen bei den 4 mal 400 Metern der Männer: Hier setzen sich die USA in neuer Weltjahresbestzeit durch, Silber holte sich Trinidad und Tobago, Bronze ging nach Zielfotoauswertung an Großbritannien. Über 1500 Meter ist der Kenianer Asbel Kiprop jetzt so etwas wie ein Dauer-Weltmeister, er gewann den Titel nun schon zum dritten Mal nacheinander. Knapp hinter ihm kam sein Landsmann Elijah Manangoi ins Ziel, Dritter wurde der Marokkaner Abdalaati Iguider. Im Hochsprung gab´s dagegen einen neuen Weltmeister. Der heißt Derek Drouin, kommt aus Kanada und sprang mit 2 Meter 34 so hoch wie kein anderer.