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Türkei beteiligt sich erstmals an Luftschlägen der Anti-IS-Koalition

Die Türkei hat sich erstmals an den US-geführten Bombardierungen gegen die Miliz “Islamischer Staat” beteiligt. Am Anfang der Woche hatte sich Ankara

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Türkei beteiligt sich erstmals an Luftschlägen der Anti-IS-Koalition

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Die Türkei hat sich erstmals an den US-geführten Bombardierungen gegen die Miliz “Islamischer Staat” beteiligt. Am Anfang der Woche hatte sich Ankara auf die Kooperation mit den USA geeinigt. Die Luftschläge der türkischen F-16 Kampfflugzeuge seien am Freitag in Syrien ausgeführt worden teilte das türkische Außenministerium mit. Am Samstag wurden bei den Luftschlägen den Angaben nach IS-Stellungen nahe Aleppo getroffen.

Die Türkei sieht ihre innere Sicherheit durch den IS bedroht. Deshalb hat sich Ankara nach langem Zögern zu der Beteiligung an den Angriffen der US-geleiteten Koalition entschlossen. Die Extremisten haben im Irak und in Syrien große Gebiete erobert und dort ein Kalifat ausgerufen.

In der strategisch wichtigen syrischen Stadt Sabadani, westlich von Damaskus, ist die vereinbarte Feuerpause gebrochen worden. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte beschossen Kräfte des Regimes den von Rebellen kontrollierten Ort nahe der Grenze zum Libanon. Regierungstruppen und die mit ihr verbündete libanesische Schiitenmiliz Hisbollah versuchen seit Wochen, Sabadani einzunehmen.