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Türkische Justiz klagt Vice News Journalisten wegen terroristischer Aktivitäten an

Im Kurdengebiet in der südöstlichen Türkei nahm die türkische Anti-Terror-Polizei zwei Journalisten des Online-Nachrichtendienstes “Vice News” fest

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Türkische Justiz klagt Vice News Journalisten wegen terroristischer Aktivitäten an

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Im Kurdengebiet in der südöstlichen Türkei nahm die türkische Anti-Terror-Polizei zwei Journalisten des Online-Nachrichtendienstes “Vice News” fest. Sie warfen Jake Hanrahan und Philip Pendlebury vor, ohne offizielle Erlaubnis aus der Region um Diyarbakir berichtet zu haben. Dort war es zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und kurdischen Kämpfern gekommen.

In seiner Anklage warf das Gericht in Diyarbakir den britischen Journalisten allerdings etwas Anderes vor: Sie sollen in terroristische Aktivitäten zu Gunsten des Islamischen Staats verwickelt sein.

Die türkischen Behörden beschlagnahmten die Filmausrüstung der Journalisten und durchsuchten ihre Hotelzimmer.

Um eine möglichst schnelle Befreiung der Journalisten zu erzwingen, arbeite “Vice News” eng mit den zuständigen Behörden zusammen, so das Medium.

Amnesty International, der internationale Autorenverband PEN International und das Committee to Protect Journalists (CPJ) verurteilten die Inhaftierung.

Die Sorge um die Wahrung der Pressefreiheit in der von Recep Tayyip Erdoğan regierten Türkei dürfte mit dem Vorfall ein Stück weiter gewachsen sein.