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Autofahrer freuen sich: Kraftstoffpreise sinken


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Autofahrer freuen sich: Kraftstoffpreise sinken

Der Ölpreis hält weiterhin die Energiewirtschaft in Atem. Zwischen Donnerstag und Montag war der Preis um 27 Prozent in die Höhe geschnellt – und das nach der Talfahrt der vergangenen Monate.

Die OPEC, die Organisation der erdölexportierender Länder, hatte kürzlich ihre Sorge angesichts des rapiden Preisverfalls in den vergangenen Monaten geäußert. Eine Drosselung der Produktion plane man aber nicht.

Es sei dazu aufgerufen worden, Maß zu halten, meint der Analyst Michael Hewson. Und offenbar habe das funktioniert, sagt er, obwohl der Weg zu einem Konsens zwischen den OPEC-Staaten und Nicht-OPEC-Staaten noch sehr weit sei.

Die Ölpreisentwicklung betrifft auch die Autofahrer. Im Euroraum lag der Preis für einen Liter bleifreies Benzin am ersten September-Tag im Schnitt bei 1,22 Euro und für einen Liter Diesel bei 1,11 Euro – und damit deutlich niedriger als im Sommer 2014.

Nach Angaben des Allgemeinen Deutschen Automobil Clubs (ADAC) kostete Diesel an Tankstellen in Deutschland im August so wenig wie nie in diesem Jahr, nämlich 1,14 Euro. In Österreich liegen die Kraftstoffpreise nach wie vor deutlich unter dem Durchschnitt in der Europäischen Union. Dass die Preise gefallen sind, hängt auch mit dem Ende der Hauptreisezeit in den Vereinigten Staaten und der dadurch zurückgehenden Nachfrage in Nordamerika zusammen.

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